Fandom


Act 41: Dream 3 - Mars Dream
Act 41
Feest-Name 36. Kapitel - Dritter Traum: Mars' Traum
Tankōbon-Titel  ???
romanisiert Act 36 Yume 3 - Mars Dream
Shinzōban-Titel Act 41 Yume 3 Mars Dream
Band (EMA) Band 9
Band (Feest) Der Pegasus
Kapitelübersicht
Vorheriges
Act 40: Dream 2 - Mercury Dream
Nächstes
Act 42: Dream 4 - Jupiter Dream
Das 41. Kapitel der Mangaserie trägt den Titel Dream 3 - Mars Dream.

InhaltBearbeiten

Chibiusa suhlt sich in Selbstmitleid, sie fühlt sich schwach und nutzlos, da sie überzeugt ist, dass Sailor Moon die „holde Maid“ sei, die für Helios das Siegel des Golden Crystal brechen solle. Als das Glöckchen erklingt und Helios in seiner gewohnten Gestalt als Pegasus erscheint, schildert Chibiusa ihm ihre Zweifel, ob sich ihr Traum, eine „tolle Kriegerin und Lady“ zu werden, jemals erfülle. Während sie weint, nähert sich das Maul des Pferds ihrem Mund. Als es zum Kuss kommt und Helios langsam von ihr zurückweicht, ist kein geflügeltes Pferd mehr zu sehen, sondern ein junger Mann. Helios - nun in seiner wahren Gestalt - bittet Chibiusa mit dem Weinen aufzuhören und erinnert sie an die Liebe, die sie umgibt und dass die Stärke von Super Sailor Moon auch darauf beruhe, dass Chibiusa ihr helfe. Daraufhin mahnt er sie zu ihren Freunden zurückzukehren, die besorgt nach ihr suchen.

Helios‘ Geist wird zurück in einem von Dunkelheit umgebenen Käfig gezogen, wo er erneut die Gestalt eines Pegasus annimmt. Königin Nehellenia zeigt sich erstaunt, dass sich seine Seele ihrem Bann entziehen kann und attackiert ihn brutal, nachdem er sich ihr widersetzt hat. Kurz darauf spricht Königin Nehellenia über einen Spiegel mit Zirkonia von ihren Plänen, die Erde sowie den Magischen Silberkristall an sich zu reißen und das Licht des Weißen Mondes ein für alle Mal zu erlöschen. Als Zirkonia meint, der Silberkristall wäre nur dem rechtmäßigen Besitzer vonnutzen, so weist Nehellenia daraufhin, dass sie als die angeblich wahre Herrscherin des Monds die rechtmäßige Besitzerin des Silberkristalls sei. Zirkonia entschuldigt sich für den Fauxpas und beide brechen in schallendes Gelächter aus.

Während des Bogenschießunterrichts in der T.A. Privatschule für Mädchen wird Rei von ihrem Lehrer gescholten, dass sie heute ständig danebenschieße. Nach der Schule trifft sich Rei mit ihren Freundinnen, doch anstatt ihnen Beachtung zu schenken, studiert sie den Inhalt eines Buchs, das von „Tempelmanagement“ handelt. Rei erklärt ihren Freundinnen, dass sie momentan alleine den Tempel führe, da ihr Großvater erkrankt sei und für zusätzliches Personal kein Geld da ist. Minako macht den Vorschlag, Rei solle sich einen Bräutigam anlachen. Anfangs ist Rei angewidert von der Idee, doch als Minako allerdings davon spricht, dass jener Mann ein kostenloser Diener abgibt, fängt Rei für einen kurzen Moment an, sich an für diese Idee zu erwärmen. Als Minako und Makoto anfangen, sich einen Freund zu wünschen, wendet sich Rei dann doch genervt ab. Das Gespräch wird von Luna, Artemis und Diana unterbrochen, die mit den Mädchen zum Dead Moon Circus aufbrechen wollen.

Man sieht eine frühere Szene, in der sich Rei hingebungsvoll um den Hikawa-Tempel kümmert. Nachdem sie zwei Liebesglücksbringer verkauft hat, wundert sich Rei, warum es für Mädchen so rudimentär wichtig zu sein scheint, einen Freund zu haben. Sie denkt auch an ihre Freundinnen, die so klare Ziele und Vorstellungen im Leben zu haben scheinen. Rei ist nun schon sehr lange im Tempel und hat sich bislang nichts anderes vorgestellt, als dort als Priesterin zu bleiben. Aus ihren Gedanken wird sie von Phobos und Deimos gerissen, den beiden Krähen, die im Hikawa-Tempel leben. Während sie mit den beiden Krähen und einem fallengelassenen Pfeil spielt, wird sie von ihrem kränklichen Großvater beobachtet, der sich sentimental daran erinnert, wie Rei als kleines Mädchen zu ihm in den Tempel gekommen ist und wie sie das erste Mal diese Krähen kennengelernt hat. Als wäre es die natürlichste Sache der Welt hat sie sofort Freundschaft mit den beiden Vögeln geschlossen. Für ihn ist seine Enkeltochter ein faszinierender Mensch, der eines Tages allerdings von hier fortfliegen wird.

Reis Freundinnen, Mamoru und die Katzen haben bei ihrer Auskundschaftung des Dead Moon Circus außerordentlich viel Spaß bei der Kirmes, die rund um das Zelt aufgebaut ist. Rei, die Phobos und Deimos mitgebracht hat, ist überrascht, dass sie keine dunkle Aura spüre, sondern sich wieder so fühle wie ein kleines Kind. Ihren überschwänglichen Gefühlen nachgehend seilt sich Rei von der Gruppe ab und wie von Geisterhand wird sie vom „Mirror House“, einem Spiegelkabinett, angezogen.

Währenddessen besuchen ihre Freundinnen und Mamoru (Katzen haben keinen Eintritt) eine Vorstellung vom Dead Moon Circus, die vom Amazonenquartett veranstaltet wird. Nichtsahnend vom bösen Schauspiel werden sämtliche Zuschauer in eine Hypnose versetzt. Bevor Mamoru dieser ebenfalls gänzlich verfällt, bemerkt er, dass der Ausgang in der Zwischenzeit verschwunden ist.

Im Spiegelkabinett erblickt Rei im Spiegel ein jüngeres Ich, das ihr weißmachen möchte, wie unglücklich ihre Familiensituation ist. Während das Bildnis schildert, wie sehr sie sich in Wahrheit nur danach sehne, glücklich zu sein, und sie es leidhabe, von ihren Freundinnen ausgenutzt zu werden, wird Rei von einer Mauer aus Spiegeln eingekesselt. Als sie im Spiegel erblickt, wie sie einen jungen Mann (Tiger's Eye) küsst, vernichtet sie die Spiegel mit einem Ofuda-Bannzettel und „Weiche, böser Geist“. Erschöpft sackt Rei zusammen. In seiner tierischen Gestalt kehrt Tiger’s Eye zu Palla-Palla zurück, die trotz des Ärgernisses zuversichtlich ist, dass ihr böser Zauber („Kugelecho“) Erfolg haben werde. Erneut reden die Spiegelbilder auf Rei ein. Anstatt ein kümmerliches Dasein als Priesterin zu fristen, solle sie doch heiraten, denn dies ist das Einzige was zähle. Als sie sich als Braut mit Tiger’s Eye im Spiegel sieht, versucht sie sich zu verwandeln, doch ihr alter Verwandlungsspruch zeigt keine Wirkung und sie verliert zusehends ihren Kampfgeist. Kurz bevor sie ihr Bewusstsein verliert, fragt sich Rei, was sie sich denn in Wahrheit ersehne. Schadenfroh befiehlt Palla-Palla Tiger’s Eye, er solle in seiner tierischen Form Rei mit Körper und Seele verspeisen.

Draußen sehen Luna, Artemis und Diana, wie Phobos und Deimos lautstark um das Mirror House kreisen. Um Rei zu schützen, durchbrechen sie das Glas und halten Tiger’s Eye davon ab, ihrer Herrin zu schaden. Als Rei wieder zu sich kommt, nehmen die Krähen menschliche Gestalt an und bitten ihre „Princess Mars“ darum, ihre Freunde zu retten. Sie überreichen ihr den Mars Crystal, mit dem sie sich und dem neuen Verwandlungsspruch „Mars Crystal Power! Make Up!“ wieder in Sailor Mars verwandeln kann. Ihr Kampfgeist kehrt zurück, da sie sich an ihre Treue zu Princess Serenity und ihrem Pflichtbewusstsein entsinnt. Vor ihr erscheint der Pfeil, mit dem sie noch am Tempel mit ihren Krähen gespielt hat, und dieser verwandelt sich in den Mars Arrow. Bei der Ausführung erinnert sich Sailor Mars an die weisen Worten von Michiru, die ihr geraten hat, sie solle Körper und Geist wie eine Schnur am Herzen spannen, sobald sie in die Ecke getrieben wird. Daraufhin spannt sie den Mars Arrow wie mit einem unsichtbaren Bogen vor ihrer Brust und vernichtet mit dieser neuen Attacke namens Mars Flame Sniper sowohl Tiger’s Eye als auch das komplette Spiegelkabinett.

Geschockt über diesen Fehlschlag bricht das Amazonenquartett die Vorstellung ab und entlässt die hypnotisierten Zuschauer in die Freiheit. Draußen trifft Rei auf ihre verdatterten Freunde und ihnen wird bewusst, dass der Feind es explizit auf sie abgesehen hat. Bevor sie noch weiter über die Pläne des Dead Moon Circus rätseln können, verschwindet das Zirkuszelt vor ihren Augen.

Das Amazonenquartett ist zwar verärgert, dass wieder ein Plan zunichte gemacht wurde, doch es schmiedet schon die nächste Pläne, wie sie die Sailor Kriegerinnen vernichten können.

Trivia Bearbeiten

  • In diesem Kapitel ist Helios das erste Mal in seiner menschlichen Gestalt zu sehen.
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.